WSG Geschäftsbericht 2025

2.10 | Wesentliche Dekarbonisierungshebel Die Dekarbonisierung bei der WSG ist eine Kombination aus strategischer Planung und operativer Umsetzung, mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen des Bestands systematisch zu senken und den Klimapfad schritt- weise zu erreichen. Als zentrale Dekarbonisierungshebel werden insbesondere die gezielte energetische Weiterentwicklung des Bestands, die Optimierung des Anlagenbetriebs durch digitale Monitoringlösungen sowie der schrittweise Wechsel fossiler Energieträger hin zu klimafreundlicheren Versorgungsformen benannt. Ergänzend wird der Ausbau erneuerbarer Energien (z. B. Photovoltaik in Verbindung mit Mieterstrommodellen) als weiterer Baustein dargestellt, der vor allem indirekte Emissionen reduzieren und gleichzeitig die Akzeptanz der Transformation unterstützen kann. Ein weiterer Hebel ist die Sensibilisierung der Mieter zur Optimierung des Verbraucherverhaltens, z. B. durch den Einsatz des Mieterportals, womit den Mietparteien die Verbrauchsinformationen regelmäßig zugäng- lich gemacht werden. Damit wird Transparenz geschaffen, die einen bewussteren Umgang mit Heizenergie begünstigt und die Emissionsminderung neben technischen Maßnahmen wirksam ergänzt. Die Wirkung auf die THG-Emissionen erläutert die WSG entlang zweier Ebenen: Erstens durch eine Reduktion des Energieverbrauchs (Effizienz und Betriebsoptimierung) und zweitens durch eine Verringerung der Emissionsintensität der Energieversorgung (Energieträgerwechsel und erneuerbare Energien). Die Zieler- reichung wird im Bericht über die regelmäßige Aktualisierung der Klimabilanz sowie die Nachverfolgung zentraler Umsetzungsfortschritte (z. B. durch Monitoring) dokumentiert. Köln, Klanggarten 33

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