WSG Geschäftsbericht 2025
36 WOHNUNGEN DER WSG GEFÖRDERT. WOHNEN MUSS BEZAHLBAR BLEIBEN Die finanzielle Belastung – insbesondere für das Wohnen – ist für viele Menschen in Deutschland während der Jahre 2020 bis 2025 deutlich gestiegen. Die Bestandsmieten stellten bereits für viele Mieter eine Be- lastung dar. Als WSG sehen wir uns hier in der sozialen Verantwortung. Für frei finanzierte Wohnungen werden Mieten nur unter Berücksichti- gung des jeweiligen mittleren Wertes örtlicher Mietspiegel erhöht. Trotz wirtschaftlicher Erfordernisse und vielfältiger finanzieller Herausforde- rungen wurde seitens der WSG auf die mögliche Durchsetzung höherer Mieten bewusst verzichtet. Um die Finanzierbarkeit der investiven Maßnahmen des Klimapfades 2024 bis 2030 zu sichern, sind weitere Mietanpassungen an das Niveau der ortsüblichen Vergleichsmiete dennoch unvermeidbar. Modernisie- rungsmieterhöhungen sind für die Mieter erträglicher, da diese doch auch von niedrigeren Energiebedarfen der Gebäude und die sukzessive Umstellung auf regenerative Primärenergiequellen profitieren. Der größte Teil, der bis 2030 geplanten Modernisierungsmaßnahmen, soll ohnehin mit öffentlichen Mitteln finanziert werden. Dadurch können Modernisierungsmieterhöhungen in der Höhe begrenzt und sozialver- träglich ausgestaltet werden. Bis 2030 ist eine Steigerung der öffentlich geförderten Wohnungen durch Bestandsmodernisierungen um 3 Prozent geplant. Ab 2026 entsteht auch die erstmalige Möglichkeit, günstigen Mieterstrom anzubieten. Ebenso profitieren unsere Mieter von der – wie bereits dargestellt – sehr niedrigen CO 2 -Abgabe. UNSER ANSPRUCH 27,2% DER WSG-WOHNUNGEN SIND BARRIEREFREI/-ARM
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